Archiv für die Kategorie „Gastbeitrag“

[Gastbeitrag] Eine Karte gestalten

Hallo ihr lieben,
ich habe die Ehre und darf während Annas Abwesenheit einen Gastbeitrag beisteuern. Ich hatte zwar freie Wahl worüber ich schreiben möchte, aber da Anna sagte das Ihr meine Karten so gut gefallen war für mich sofort klar das ich dann eine Karte beisteuern möchte. Und zwar etwas was ich so noch nie gemacht habe, und zwar eine kleine “Anleitung” wie meine Karten entstehen.

Als erstes schneide ich den Kartenrohling zu, in dem ich einen Din A4 Bogen bei 14,8 cm halbiere und im Anschluss bei 10,5 cm falze, so entsteht der aufklappbare Kartenrohling.

Dann nehme ich meistens eine Kontrastfarbe wie hier Orange und schneide es etwas kleiner zu. Meistens nutze ich einen 3mm oder 5 mm Rand. Bei dieser Karte bekommt die Kontrastfarbe folgende Maße : 14,3 cm x 10,0 cm

Nun brauchen wir noch etwas helleres Papier auf dem man gut Stempeln kann, ich verwende meistens Weiß oder Vanille je nach dem welche anderen Papiere ich verwende. Auch dieses wird wieder etwas kleiner als die Kontrastfarbe, bei dieser Karte habe ich weißes Papier auf folgende Maße zugeschnitten : 14,0 cm x 9,7 cm

So ist die Grundarbeit für die Karte schon erledigt, ich klebe an diesem Punkt meist schon die Kontrastfarbe auf den Kartenrohling. Das weiße Papier klebe ich erst auf wenn es fertig gestaltet ist und ich damit auch wirklich zufrieden bin.

Jetzt kommt der schönste Teil, das Gestalten. Und das natürlich ganz nach belieben und persönlichem Geschmack. Ich habe für diese Karte (versucht) keine Stanzer oder Prägefolder benutzt, sondern habe versucht Materialien zu nutzen die fast jeder Zuhause hat. Oder für kleines Geld in einem Bastelgeschäft kaufen kann.

Wie ihr seht habe ich verschiedenes Washitapes aufgeklebt, eine Spruch gestempelt und das ganze noch mit etwas Strasssteine verziert. Leider habe ich es dann doch nicht ganz ohne Stanze geschafft, aber die kleine Itty Bitty Blüte kann man auch einfach durch eine andere Blüte oder ähnliches ersetzen.

Ich hoffe euch und auch Anna hat diese kleine Anleitung gefallen.

Jenny

Fukushima mahnt!

Guten Tag.
Mein Name ist Maik, im Internet kennt man mich aber meist unter dem Namen Lordy, und ich darf hier und heute ein paar Zeilen für euch hinterlassen. Ist auf jeden Fall mal schön für ein anderes Publikum zu schreiben als ich es gewöhnlich tue. Aber… halten wir uns nicht lange mit Formalitäten auf und steigen direkt ein…Die Vorkommnisse, die sich im März an der Ostküste Japans ereigneten, haben Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Das stärkste Erdbeben seit dem Beginn der Messungen und ein zerstörerischer Tsunami haben die Welt erschüttert. Viele Tausende wurden durch diese Naturgewalten aus dem Leben gerissen. Andere haben kein zu Hause mehr. Und jeder hat jemanden verloren.Und dann kommt auch noch die Havarie im Kernkraftwerk Fukushima-Daiischi hinzu. Der Super-GAU geisterte durch die Nachrichten. Noch heute, einen Monat nach dem Beben, ist die Lage im Kernkraftwerk nicht im Griff. Die Strahlungswerte innerhalb der Evakuierungszone sind so hoch, dass dort über Jahrzehnte niemand mehr auf Dauer leben können wird. Und eine ganze Zeit lang konnte verstrahltes Wasser einfach so in den Pazifik strömen. Welche Folgen dies alles am Ende auf die Umfeld und die Menschen hat, kann bisher nur spekuliert werden.

In Deutschland hat es deshalb einen wahren Schwung in der Atom-Debatte gegeben. Vor Monaten wurden die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke verlängert, nun dreht sich die Regierung mit Moratorium und Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg. Und die Grünen erleben ihre glanzvollste Zeit mit Umfragewerten um die 25%. Wer hätte das gedacht?Übrigens stehen wir in Deutschland mit unserem Kurs recht einsam da. In Polen sollen in den nächsten Jahren zwei Kraftwerke gebaut werden, in der Schweiz wird wahrscheinlich auch ein weiteres Kraftwerk ans Netz gehen. Der Atom-Gigant Frankreich wird wohl auch nicht auf seine AKWs verzichten. Bedeutet: Selbst wenn wir hier alle Kernkraftwerke abschalten, haben wir in der Nachbarschaft noch genügend solcher Meiler stehen. Und wir wissen… die Strahlung macht nicht an Landesgrenzen halt…
Als die Ereignisse in Japan noch recht “frisch” waren, habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, woher wir hier in Deutschland die so wichtigen Jod-Tabletten bekommen würden. Eine wirkliche Antwort habe ich darauf nicht gefunden. Die sollen angeblich irgendwo lagern und dann zentral verteilt werden. Okay. Nun habe ich das Glück nicht ganz so nah an einem Kraftwerk zu leben, aber beunruhigen tut eines das dennoch irgendwie. Ob die Planungen für die Anwohner um ein AKW besser sind? Ich will es mal einfach blind hoffen.Fukushima mahnt! Diese Ereignisse haben gezeigt, dass AKWs nie gänzlich sicher sind. Das Restrisiko ist bei weitem nicht so gering, wie es immer proklamiert wird. Doch wird uns Deutschen ein Ausstieg letztendlich nicht viel bringen, wenn um uns herum weiter neue AKWs gebaut und vorhandene weiterbetrieben werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt in welche Richtung sich das alles entwickelt…Ich hoffe, dass euch mein kleiner Anriss hier irgendwie gefallen hat. Ich liebe es einfach mal mehrere Gedankenfetzen zu einem Thema hintereinander zu nennen. So bekommt man immer ganz gut einen kleinen Überblick über Gedankengänge. Über Meinungen, Ideen und Gedanken in Form von Kommentaren freue ich mich natürlich sehr.

Gastbeitrag von Lordy (http://www.lordysweblog.net) | Bildquelle

Isi’s News

Hallöchen liebe Besucher / Blogger / Internet-Durchforster!Hier spricht die Gastbloggerin Isi auf dem Blog der lieben Anna!Ich muss sagen, ich habe wirklich lange überlegt, was ich denn so schreiben könnte. Es sollte nicht zu langweilig sein, nicht zu fad…es sollte ein Artikel werden, auf den ich stolz sein konnte! Und ich hoffe, ich habe es einigermaßen hinbekommen, das müsst ihr mir sagen ;)

NEWS Gestern, am wunderbar-sonnigem Samstag war ich mit meiner lieben Freundin Mona in Berlin unterwegs und habe fotografiert, wie es nur ging! Ich werde mich in der nächsten Zeit versuchen mehr zu entwickeln im Hinblick auf Fotografien von Leuten.Viele tolle Bilder kamen diesmal leider nicht dabei heraus, aber es war wunderschönes Wetter! Die letzten zwei gesamten Wochenendtage hier in Berlin waren unglaublich schön und haben einen richtig auf den Sommer eingestimmt. Was habt ihr so gemacht? Diesen Beitrag weiterlesen »

Meine Empfehlung des Monats – ein Zoobesuch!

Ich habe mich riesig darüber gefreut, hier auf pixelschubser.in einen  Gastblog-Beitrag veröffentlichen zu dürfen. Nun habe ich lange über das Thema nachgedacht und nach meinem letzten Zoobesuch fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich könnte euch einfach meine vier liebsten Zoos vorstellen! Es macht mir unglaublich viel Spaß Auflüge in den Zoo zu unternehmen, weshalb der nächste auch schon wieder geplant ist und zwar für Ostern. Am Ende meines Beitrages könnt ihr sicher erahnen, wo ich Ostern bin. Also wenn es auch euch mal wieder in den Zoo zieht, vielleicht lernt ihr heute hier einen kennen, an den ihr noch gar nicht gedacht hattet und den ihr unbedingt mal sehen wollt oder ihr erkennt den Zoo eurer Heimatstadt wieder und bekommt einfach so mal wieder Lust darauf diesen zu besuchen. Denn ich finde, solange es noch nicht richtig heiß ist, ist es die perfekte Zeit für einen Zoobesuch.Als erstes möchte ich euch den Zoo meiner Kindheit vorstellen. Dieser befindet sich in Leipzig. Zwar habe ich auch mal den Zoo Dresden besucht, jedoch finde ich Leipzig immer noch besser. Als Kind war meine Oma jeden Sommer einmal mit mir dort. Ich kenne mittlerweile jede Ecke, die man als Besucher entdecken kann und bei jedem erneuten Besuch fällt mir die ein oder andere Veränderung auf. Der Leipziger Zoo ist ein ziemlich alter Zoo, ein Gastwirt gründete den Zoologischen Garten am 9. Juni 1878, um seiner Gaststätte eine Attraktion zu bescheren. Nach und nach erweiterte sich der Zoo nicht nur an Fläche, sondern auch an Artenvielfalt. 1910 wurde das Aquarium gebaut, welches immer wieder modernisiert wurde und noch heute den Besuchern zugänglich ist. Es feierte im letzten Jahr sein 100stes Jubiläum. Auch das Eingangstor ist eines der historisch erhaltenen Bauten und wenn man davor steht, ist es für sich schon ein Erlebnis. Auch ich kenne alte Bilder meiner Familie und weiß, dass ich nicht die erste Generation war, die darunter stand und ganz aufgeregt war in den Zoo zu dürfen. Gerade diese kleinen Geschichten binden einen stark an bestimmte Orte und so ist es bei mir mit dem Leipziger Zoo. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Attraktionen hinzu, so zum Beispiel 2001 das Pongoland – eine riesige Affen-Anlage, 2003 die Tiger-Taiga, 2004 die Kiwara-Savanne, 2006 wurde das alte Elefantenhaus zum Elefanten-Tempel Ganesha Mandir umgebaut und 2007 war der erste Spatenstich zur Tropenerlebniswelt Gondwanaland, das eine unglaublich beeindruckende Baukonstruktion ist und auf das ich echt gespannt bin. Das Gelände des Zoos ist weitläufig und man kann gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Für Kinder gibt es einen extra Erlebnisspielplatz und eine kleine Parkbahn zur Abwechslung. Zudem war der Zoo Drehort einer deutschen Fernsehserie. Ich kann einen Besuch dieses Zoos wirklich empfehlen, also wenn ihr in der Gegend seid, dann nehmt euch doch ein paar Stunden Zeit den Zoo Leipzig zu erkunden. Es lohnt sich!Als nächstes möchte ich euch einen kleinen, sehr besuchernahen Zoo vorstellen. Der Zoo Magdeburg ist ein kleinerer Zoo, bei dem es nicht so viel zu sehen gibt wie in anderen Zoos, aber es lohnt sich trotzdem. Der Eintrittspreis ist zudem sehr günstig und so investiert man nicht gleich ein halbes Vermögen für einen Tag im Zoo. Magdeburg ist nicht so modern aufgestellt wie andere Zoos, aber er bietet seinen Besuchern sehr viele Informationen und die Tiere haben viel Fläche. Man kann dort einen ruhigen Zootag abseits des Massentourismus verbringen und auch für Kinder wird hier viel geboten mit kleinen Mitmach-Ständen und einem großen Kletterplatz. Also wenn ihr einen ruhigen Tag verbringen und nicht so viel Geld investieren wollt, dann seid ihr in diesem Zoo genau richtig! Als ich damals dort war, fand ich die Pinguine am besten. Ob ihr es glaubt oder nicht, sie haben im Wasser Fangen gespielt und einer stand immer abwechselnd draußen, als würde er das Spiel überwachen. Es warwirklich witzig! Aber ich bin ja sowieso ein Pinguin-Fan und leicht zu begeistern. Diesen Beitrag weiterlesen »

KK#34: Anna ist urlaubsreif!

Da sitze ich nun und überlege. Ich bin ein bisschen neidisch, denn Anna ist nun in Dänemark und ich, ich muss weiter davon träumen da auch irgendwann mal hinzufahren. Dafür erwartet mich ja ein anderes Glück, aber davon wollen wir jetzt nicht anfangen.

Ich sitze also da und überlege, worüber ich meinen Gastbeitrag schreiben könnte. Es sollte ja doch interessant und nicht banal, nicht ein schnöder Lückenfüller werden. Was käme also besser, als diesem Gastbeitrag eine Kakao-Karte zu widmen. Als ich diese Karte fertig gezeichnet hatte, erreichte mich ein Brief von Anna, in dem sie schrieb, wie furchtbar müde und urlaubsreif sie doch wäre. Ein Blick auf meine gezeichnete Karte und es fühlte sich an, als ob ich ein bisschen vorausgesehen hätte, worum es in Annas Brief gehen könnte. Schon witzig, wie die Dinge manchmal zueinander finden.

Hier nun also das Thema meiner Karte und das Thema von Annas Brief. Ich habe versucht ein bisschen die Farben aus ihrem Design in der Karte wiederkommen zu lassen und natürlich soll die Figur Anna selber darstellen, wie sie sich lang macht und entspannt. Ganz wie im Urlaub…… oh menno, nun bin ich doch schon wieder ein ganz kleines bisschen neidisch. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß in Dänemark, meine Liebe. Ich denk‘ auf jeden Fall an Dich ^-^.

Gastbeitrag von Sari (www.mondgras.de)