DIY Kleinigkeiten

Heute mal ein kleiner Krümelbeitrag bestehend aus Mini-DIYs. Okay, der Adventskalender 2017 war schon etwas aufwändig, aber das ist eher der Fülle geschuldet.

Adventskalender 2017
Ich bin ja schon etwas schleckig was die Adventskalender angeht. Fast jedes Jahr werde ich von meiner Mutter gefragt: Brauchst du wirklich noch einen Adventskalender dieses Jahr? Ja. Auch mit 30 möchte ich ihn noch. Den er ist toll und unersetzlich. Ich rede nicht von einem gekauften Exemplar, sondern selbstgemacht. Denn ich hatte das Privileg mit solch liebevoll gestalteten Stücken aufzuwachsen und möchte es nicht mehr missen. Klar, es ist Arbeit. Und daher schenke ich meinen Eltern jedes Jahr einen zurück. Beide bekommen ihren eignen gefüllt mit ausgewählten Kleinigkeiten. Diese sammle ich meist schon über das Jahr zusammen und ich versuche, das sie jeweils maximal 1 Euro pro Stück kosten. Dazu ein paar lose Süßigkeiten und dann fehlt nur noch das Drumherum.

Und genau da wird es interessant. Ich finde, diese Sets zum Kaufen ziemlich überteuert –  teilweise: 24 Tüten und ein paar Sticker für 10 Euro oder mehr? Nein, danke! Dieses Jahr habe ich mir bedruckte Süßigkeitentüten von Tedi gekauft (2x 25 Stk für 1,25Euro), dazu ein Päckle Postklammern für 1 Euro und die süßen Geschenkanänger bei Ikea (4x 12Stk für je 99 Cent). Also bin ich für beide Kalender unter 10 Euro geblieben. Und ich finde das Design echt fetzig – besonders die Anhänger sind einfach süß! Das alles zusammen zu packen hat mich allerdings ein paar Stündchen gekostet.

DIY-Schlüsselanhänger
Dieses jähr habe ich ein paar Schlüsselanhänger verschenkt – selbstgestaltet. Es gibt tolle Cabochon-Sets mit denen man einiges machen kann. Ich persönlich bevorzuge die Gestaltung mit Nagellack – davon habe ich schließlich genug! Dazu ein paar Pailletten in Schneeflockenform und schon funkelt es winterlich! Pro Steinchen sind es bestimmt 5 oder mehr Schichten Lack, aber abgesehen von der Trockenzeit geht die Gestaltung relativ fix. Zum Einsetzen in die Halterung habe ich mir Spezialkleber gekauft.

Lesezeichen
Die Idee habe ich von Henne, die mir mal ein wundertolles Lesezeichen dieser Art geschenkt hat. Es ist relativ simpel: Man benötigt eine große Büroklammer und viele verschiedene Stoffbänder. Diese knotet man kunstvoll drum und schon hat man ein tolles kleines DIY. Ich bin sonst nie jemand gewesen, der sich die gebrauchten Geschenkbänder aufgehoben hat, mittlerweile schaue ich aber schon danach. Wenn man möchte, kann man auch eine Paillette auf den Knoten nähen, dann ist es noch etwas Individueller.

[DIY & Rezension] Süße Riegel selbst gemacht

Das Set „Süße Riegel selbst gemacht“, in dem ein Buch mit Rezepten und eine Grussform aus Hartplastik enthalten sind, habe ich mal günstig für 5 Euro erstanden. Ursprünglich hat es 14,95 Euro gekostet. Gesehen habe ich es schon einmal bei Sari, die die Riegel zu Weihnachten verschenkt hat. Nun, ich habe mich Ostern ans Werk gemacht und es war gar nicht so leicht. Denn teilweise fehlen in dem Buch wirklich die Tricks. Denn die erste Rutsche aus den Formen zu bekommen, war ein ganz schöner Akt. Die Form lässt ja nicht wirklich nach und am Anfang habe ich statt nur Kuvertüre hauptsächlich normale Schokolade genommen. Nur Kuvertüre ist doch viel zu hart. Nun, nach dem wir darauf gekommen sind, die Schokolade in den Kühlschrank zu stellen und nach 2 Stunden sie dann vorsichtig zu lösen, hat es auch ganz gut geklappt.

Nun hier zum ursprünglichen Rezept für Schoko-Mokka-Riegel: 200g weiße Kuvertüre, 200 g dunkle Kuvertüre, 1 TL /Pk lösliches Espresso Pulver, 10 Mini-Baisers (zerbröseln)

Zum einen Reicht die Schokolade schon mal gar nicht. Ich habe die helle Kuvertüre ungemischt gelassen, in die Formen gefüllt und solange sie noch weich ist die Baiserstücke auf der Oberfläche verteilt. Mama kam auf die Idee getrocknete Cranberrys dazu zu mischen, weil es genial schmecken müsse. Tat es auch. Also mischte ich noch geschnittene Trockenfrüchte unter.

Nun sollte man warten, bis die Schokolade wirklich hart ist, bevor man die weitere Schicht aufträgt. Ansonsten vermischt sich hell und dunkel. Aber die harte Schokolade muss mindestens Zimmertemperatur haben. Bei gekühlter Schokolade entstehen unschöne Flecken.

Im Buch steht, man könne gleich als nächsten Schritt die dunkle Schokolade schmelzen, das Espressopulver untermischen und die Schicht auftragen. Pustekuchen. Bis die untere Schokolade hart ist, dauert es. Kühlen beschleunigt es, aber wie schon gesagt, man sollte warten bis sie wieder Zimmertemperatur hat. Außerdem habe ich hier Kuvertüre und Schokolade gemischt. Nur Kuvertüre ist einfach zu hart! Also habe ich 150g Kuvertüre und 150g Bitterschoki oder Vollmilchschokolade genommen. Am Ende habe ich das ganze mit Kakaopulver bestäubt als zusätzlicher Hingucker. 

Fazit: Frisch schmeckt die Schokolade super, allerdings hat sich nach längerem Lagern die Konsistenz leicht verändert. Wir vermuten, die Cranberrys unter zu mischen war vielleicht doch keine so gute Idee, obwohl es sehr gut schmeckt. Wahrscheinlich haben die Früchte Feuchtigkeit gezogen.

Zum Buch/Set: Wie gesagt, dem Buch fehlen ein paar wertvolle Tipps und die Rezepte bestehen meist nur aus Kuvertüre, die an sich ja ziemlich hart ist. Meine Form hat auch schon ein paar Risse bekommen, durch die Warm-Kalt-Prozedur, durch die ich versucht hatte, die Riegel zu lösen. Man darf die wrame Form nicht in den Kühlschrank stellen. Das war einer meiner Fehler. Aber man probiert sich halt so durch… Die Riegel-Form an sich finde ich total schön. Ich habe sie bislang nur teuerer gefunden. In dem Set ist sie wirklich preiswert, wenn auch nicht aus Silikon.

Wer das Set ebenfalls für 5 Euro portofrei nach Hause geliefert haben möchte: Schaut hier bei Osiander gibt es sie noch!  

[12 in 2014] Ein genähtes Accessoire

Diese Armbänder findet man ja heute wirklich auf jedem Handwerkermarkt. Doch ich habe mir immer gesagt: „Nein, das mache ich mir selber!“. Und genau das habe ich mir letztens nun als Aufgabe gemacht! Bei der Stoffwahl habe ich schon auf ein feines Muster geachtet und da eignete sich nichts besser als der kostbare Stoff von Sari. Er hat einfach so viele kleine Punkte und dazwischen ein paar Blattstrukturen, total schön! Das Band zu nähen war ein wirklich kniffliger Akt. Den Magnetverschluss habe ich am Ende mit Hand eingenäht. Zwei Anhänger sorgen für das i-Tüpfelchen. Fertig!

Wie gesagt, knifflig aber an sich schnell umgesetzt.